Alpine Sharing Kempinski beigestellt

Teilen ist gefragt – nun auch beim gemeinsamen Essen im Restaurant des Kempinski Berchtesgaden.

Sharing ist ein Schlagwort, das in der Wirtschaft seine Runden dreht: Die sogenannte Sharing Economy ist zwar nichts wirklich Neues, aber durch den Erfolg von Plattformen wie AirBnBheute  ungemein populär – oft stecken dahinter aber Konzepte, die durchaus problematisch sein können, denken wir nur an den Erfolg und die Geschäftspraktiken von Uber, die  ja vor allem in Europa auf teils heftigen Widerstand sorgen.

Teilen im Kempinski

Etwas mit anderen zu teilen ist aber beispielsweise im Restaurant nichts Besonderes und ohnehin die übliche Vorgangsweise: „Die Nachspeise teilen wir uns“ – wir kennen das ja. Oder die anderen kosten ungefragt am Hauptgericht, das sie dann doch lieber selbst bestellt hätten. Das Sharing-Konzept hat sich nun das Restaurant des Hotels Kempinski Berchtesgaden auf seine Fahnen geheftet. Es heißt dort „Alpine Sharing“ und damit ist gemeint, dass die Gerichte gemeinsam genossen werden – offenbar doch keine Selbstverständlichkeit. Im Mittelpunkt soll jedenfalls das gesellige Essen, also das Miteinander-Speisen, stehen. Die Idee dazu stammt von Sebastian Weigl, der seit vorigen Herbst das Restaurant „Johann Grill“ in besagtem Hotel leitet (14 Punkte im Gault Millau-Ranking 2019). Sein Vorgänger Thomas Walter ist nun als Director Food & Beverage im Einsatz.

Sebastian Weigl, Restaurant-Chef im Kempinski Berchtesgaden (Foto beigestellt)
Sebastian Weigl, Restaurant-Chef im Kempinski Berchtesgaden (Foto beigestellt)

Das „Alpine Sharing“ ist ab 2 Personen erhältlich, das Sharing-Menü kostet 89 Euro pro Person; es sind aber auch Vorspeisen und Hauptspeisen einzeln als Sharing-Teile zu bestellen. Das Kempinski Hotel Berchtesgaden liegt vor der Bergkulisse am sogenannten Eckerbichl am Obersalzberg, es hat 138 Zimmer und Suiten.

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