Challenger350 von VistaJet (Foto beigestellt) Reisekompass

Eine aktuelle Studie bestätigt, dass Geschäftsreisen wegen Corona stark reduziert wurden. Dennoch (oder gerade deshalb) sind Reisen mit dem Privatjet weiter gefragt, ist Anbieter VistaJet sicher.

Die Corona-Pandemie hat nicht nur für Urlaubsreisende enorme Einschränkungen, Reiseverbote und strenge Auflagen gebracht – noch immer sind ja Reisen in viele Länder unmöglich oder zumindest schwierig. Auch Geschäftsreisen wurden in den vergangenen eineinhalb Jahren größtenteils abgesagt oder nur in Ausnahmefällen durchgeführt. Zoom & Co. waren die Alternativen, doch das sollte sich jetzt rascher ändern als vielfach gedacht wurde. Das zumindest zeigt eine aktuelle Studie über die Zukunft von Geschäftsreisen, die von VistaJet in Auftrag gegeben wurde. Dieser Anbieter von Reisen mit Privatjets hat vor allem Businessreisende als Kunden.

Die Studie wurde gemeinsam mit WSJ Intelligence – einer Abteilung des Wall Street Journals – durchgeführt, es wurden rund 200 globale Führungskräfte aus dem Top-Management befragt. Die wichtigsten Ergebnisse:

  • 90 Prozent der Unternehmen haben die Reisetätigkeit während der Pandemie eingeschränkt.
  • Im Gegenzug geben 81 Prozent an, dass Geschäftsreisen für den unternehmerischen Erfolg wichtiger denn je sind.
  • Aber 61 Prozent glauben, dass sie sich in Zukunft für solche Reisen mehr rechtfertigen müssen als bisher.
  • Die Nutzung von Privat- bzw. Business-Jets hat darunter jedenfalls kaum gelitten: Seit Sommer 2020 erreichen die Anbieter zwischen 85 und 90 Prozent des Volumens des Vorjahres.
  • Rund ein Drittel der Unternehmen gibt an, wegen fehlender Reisen Geschäftsabschlüsse verpasst bzw. weniger solcher Abschlüsse erreicht zu haben.
  • 46 Prozent der Unternehmen warten bereits auf die Öffnung wichtiger Reiseziele; ein Drittel der Manager wollen eine Lockerung der Reiserichtlinien ihrer Firma.
  • Als Hauptgrund für Reisen mit dem Privatjet gibt die große Mehrheit der Manager an, das ihre Zeit wertvoll ist. Etwas mehr als ein Drittel der Führungskräfte sehen die Gesamtkosten solcher Privatflüge als Hürde, rund 40 Prozent haben Sicherheitsbedenken.
Blick ins Cockpit eines VistaJet-Fliegers (Foto beigestellt)
Blick ins Cockpit eines VistaJet-Fliegers (Foto beigestellt)

Die Firma Vistajet mit Hauptsitz auf Malta hat rund 90 Flugzeuge im Einsatz und erreicht 187 Länder. Das Unternehmen gehört dem Schweizer Unternehmer Thomas Flohr.

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