Home Office mal anders: Wer nicht daheim arbeiten will, kann nun in einen Ferienclub ausweichen.

Die Coronakrise hält die Welt weiterhin in Atem, neue Lockdowns machen Reisen unmöglich. Und immer mehr Menschen sollen bzw. dürfen auch nicht mehr ins Büro – Home Office lautet die Devise. Was für manche verlockend klingt, ist für andere eher ein Albtraum. Vor allem für Familien mit (Klein)Kindern oder wenig Platz ist das keine wirklich tolle Lösung. Vor diesem Hintergrund werden sogenannte Workation-Angebote interessant: Dabei werden Ferienunterkünfte wie Hotels oder Ferienwohnungen für berufliche Zwecke genutzt – zum Beispiel für Firmenmeetings oder auch als Ersatzbüro.

Home Office im Robinson-Club

Reiseveranstalter TUI vermarktet nun seine Robinson-Clubs als potenzielles Ausweichquartier: Unter dem Schlagwort Workation@Robinson sollen die Premium-Clubs für eine Mischung aus Job und Urlaub genutzt werden. Den Anfang macht der Robinson Club Quinta da Ria in Portugal. Die Zimmer in dem Club, die für die arbeitswütigen Gäste zur Verfügung stehen, sind unter anderem mit schneller Internetverbindung, extra Büroraum neben dem Schlafzimmer und ergonomischen Stühlen ausgestattet. Außerdem gibt es Konferenzräume und diverse IT-Hardware. Und das wichtigste Argument: Einkaufen fällt weg, der Home-Office-Gast wird wie ein Urlaubsgast bedient.

Nach dem Club in Portugal sollen weitere Robinson-Standorte folgen, unter anderem auf Fuerteventura, Mallorca und der Türkei. In Portugal liegt der Tagespries bei 67 Euro pro Person im Doppelzimmer aufwärts, für Langzeitgäste gibt es Specials wie kostenlose Spa-Behandlungen.

Es gibt zahlreiche andere Angebote für Workations: Eine besonders ausgefallene bietet der japanische Vergnügungspark Yomiuriland an: Die Gondeln des dortigen Riesenrads dürfen eine Stunde lang als Home Office genutzt werden; Wlan ist inbegriffen. Wer wirklich lange im (Ferien-)Home Office bleiben möchte, könnte sich für Mauritius begeistern: Der Inselstaat bietet Gästen für Langzeitaufenthalte ein Premium-Visum an, das ein Jahr gilt. Bei der Rückkehr von dort ist dann das Corona-Gespenst hoffentlich schon Geschichte …

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